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Pokal:
Fortuna gegen RWE
Ich
klage an! Und zwar mich selbst. Und das, obwohl
die schändlichen Worte, die ich einst schrieb,
schon längst im Nirwana des Cyberspace
entschwunden sind, mir also niemand mehr etwas
nachweisen könnte. Am 28.08. wurde nämlich die
1. Runde des Niederrhein-Pokals gespielt,
Fortuna gewann damals 2:0 gegen Türkgücü
Düsseldorf. Aufgrund des kultigen Spiels und
der doch etwas merkwürdigen Art und Weise, wie
meine damalige An- und Abreise zustande kam,
hatte ich beim Spielbericht für das FiFA-Board
(R.I.P.) vollmundig angekündigt, zur zweiten
Pokalrunde, zum Spiel gegen RWE, nicht
anzureisen, das wäre, im Vergleich zu dieser
aufopferungsvoll kämpfenden Super-Theken-Truppe
Türkgücü, ja wohl eher langweilig. Aber wie
das Leben so spielt: der liebe Gott, der Verband
oder wer auch immer legte dieses Spiel
ausgerechnet auf die Woche, in der ich nach Bonn
zurückkehrte, nachdem ich durch einen
wohlverdienten Urlaub die letzten drei
Fortuna-Spiele verpasst hatte. Da gab’s
natürlich kein Halten mehr, da muss man bei der
erstbesten Gelegenheit wieder ins Stadion,
selbst wenn der Gegner nur Rot-Weiß Essen
heißt.
Aufgrund
der zu erwartenden massiven
Sicherheitsvorkehrungen reisten wir somit auch
schon ein wenig früher an und bekamen
tatsächlich nicht nur noch einen Parkplatz ganz
in der Nähe des Stadions, sondern auch eine
Premiere geboten: zum ersten Mal, seitdem ich
ins PJS gehe, wurde ich tatsächlich beim
Einlass an der Westtribüne kontrolliert! Na
endlich, hatte mich schon wie ein Aussätziger
gefühlt, bei all den Klagen anderer Fans über
die Durchsuchungsmethoden der Ordner bzw.
Security-Leute. Jetzt kann ich endlich mitreden.
Bzw. kann ich eben nicht, denn die Durchsuchung
verlief vollkommen korrekt. Was aber nicht für
alle gegolten haben kann, erfuhr ich doch
bereits in der Halbzeit, dass ein Fan beim
Einlass (allerdings an der Nordtribüne)
genötigt werden sollte, seine Schuhe (!)
auszuziehen, sicherlich ein besonderes
Vergnügen beim vorherrschenden Wetter, und der,
als er dieser Aufforderung nicht augenblicklich
nachkam, mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb
suspendiert, d.h. abgeführt wurde. So kann man
natürlich auch die Atmosphäre schon vor dem
Spiel vergiften. Was das ganze sollte, entzieht
sich meiner Kenntnis, man kann auch alles
übertreiben. Ob noch mehr Leute heute ähnliche
Erfahrungen gemacht haben, vermag ich nicht zu
sagen, es würde mich allerdings nicht wundern.
Pünktlich
mit Betreten des Stadiongeländes begann es dann
auch noch zu regnen. Ach, wie habe ich das im
Urlaub vermisst! Habe schon fast gar nicht mehr
gewusst, wie so ein Regenschauer aussieht bzw.
sich anfühlt. Endlich wieder Deutschland,
endlich wieder Regen. Das ist Pokalwetter!
RWE
als Regionalligist mit zuletzt drei Siegen in
Folge in der Meisterschaft natürlich klarer
Favorit, so klar, dass zu meinem Bedauern mein
persönlicher Freund, Mittelstürmer Achim
Weber, gar nicht erst auflief. Mit dem habe ich
nämlich in Jugendjahren mal kurzfristig
zusammen in einer Mannschaft gespielt und konnte
ihn schon damals nicht besonders leiden. Wollte
ihm nur gratulieren, dass er jetzt endlich den
Verein gefunden hat, der am besten zu ihm passt,
aber wie gesagt: ich habe ihn nicht gesehen.
In
der 1. Halbzeit war so gut wie nix los, Fortuna
leicht feldüberlegen, aber harmlos, RWE
ballsicher, ruhig, die spielten einfach nur
ihren Stiefel runter, ohne sich groß
anzustrengen, und das hatte auch seinen Grund:
bereits nach 7 Minuten führten sie nämlich mit
1:0, als Birlin am rechten Strafraumeck eine
hohe Flanke von der linken Seite aufnahm, noch
drei Schritte lief und die Kugel dann unhaltbar
für Koch gegen den rechten Innenpfosten und von
da aus ins Netz setzte. Sah von der Westtribüne
sehr nach Abseits aus, aber was soll’s, die
Fahne des Schiri-Assis blieb unten, und damit
galt das Tor. Wenig später ging sie zum Glück
hoch, als Sascha Wolf nach schöner Kombination
per Koch’schem Beinschuss das zweite Tor
erzielte, das aber wegen Abseitsstellung nicht
gegeben wurde. Und als Tribünensitzer, der eh
wieder alles besser weiß, darf ich auch hierzu
sagen: das sah weniger nach Abseits aus als das
1:0. Vielleicht eine Konzessionsentscheidung des
Assis? Egal, es zählte nicht, und Fortuna blieb
im Rennen.
Vorne
tat sich allerdings herzlich wenig, das einzige,
woran ich mich in der 1. Halbzeit erinnern kann,
waren ein oder zwei Situationen, in denen einer
unserer Stürmer knapp an irgendwelchen
verunglückten Fernschüssen vorbeirutschten.
Nachdem
unser Kapitän Frank Schön Mitte der 1.
Halbzeit durch Sascha Wolfs rechten Haken
unbeabsichtigt noch kurzfristig K.O. ging, gab
es erst wieder in der 40. Minute Leben im Spiel.
Bzw.
eben nicht, denn der Schiri pfiff das Spiel ab
und unterbrach es für volle fünf Minuten,
nachdem RWE-Keeper Sejna, der die 1. Halbzeit
vor der Nordkurve verbringen musste, von dort
wiederholt mit diversen Gegenständen beworfen
wurde. Was dann unter den Augen des Schiris vom
Rasen gesammelt wurde, dürfte uns endgültig
für’s Guinness-Buch der Rekorde oder für
einen Auftritt in irgend so einer
RTL-2-Billig-Serie „Die dümmsten Fans der
Welt“ qualifiziert haben. Neben Bierbechern
und Bierdosen (haaaallo, Security!
Soviele Schuhe kontrolliert, dass zur Kontrolle
der Taschen keine Zeit mehr blieb, oder wie
bitteschön, kommen volle Bierdosen ins
Stadion?) wurde tatsächlich mit übergroßen
Türklinken (!!) und sogar mit Klobürsten (!!!)
geworfen, die findige Handwerker wohl kurzerhand
aus dem Toilettenhäschen abmontiert bzw.
entfernt hatten (und damit Sachbeschädigung und
Diebstahl begangen hatten, aber das nur am
Rande). Nun, die Aufzählung dieser Gegenstand
hier schwarz auf weiß mag zum Lachen animieren,
schade nur, und um diesen Kalauer komme ich
jetzt wirklich nicht rum, dass der Schiri das
mit den Klobürsten ziemlich Scheiße fand, und
einen fetten Sonderbericht anfertigte. Da half
es auch nix, dass sogar Vorstandsmitglied
Pöstges am Spielfeldrand auftauchte, und dem
Schiri, nicht zu Unrecht, wie ich finde,
vorwarf, er solle doch die Halbzeit zu Ende
spielen lassen, da in der 2. Halbzeit beide
Torleute vor ihren Fan-Blöcken stehen würden
und die Werferei dann ein Ende habe. Aber das in
dieser Situation sicherlich fehlende
Fingerspitzengefühl des Schiris darf nicht
darüber hinweg täuschen, dass hier wieder
einmal nicht wieder gut zu machender Schaden
angerichtet wurde. Von diesen Hohlköpfen hat
natürlich keiner darüber nachgedacht, was das
kosten könnte bzw. wie dicht das Spiel vor dem
Abbruch stand. Dann will ich mich einmal, nur
einziges Mal, ordentlich wichtig machen und
zugeben, dass ich in diesem Fall über
„Insiderwissen“ verfüge: bereits zur
Halbzeit war von 10.000 € Geldstrafe die Rede
(da unser geliebter Klub nämlich diesbezüglich
bereits als „Wiederholungstäter“ gelten
darf), außerdem war einer Aussage des Schiris
zu entnehmen, wenn das zu Beginn der 2. Halbzeit
so weiter ginge, würde er nach 10 Minuten
abpfeifen und fertig. Aber Hauptsache, einige
Schlaumeier hatten so richtig Spaß. Wer sind
diese Leute eigentlich? Wer heldenhaft ein
Toilettenhäuschen demontiert, unter Aufbietung
aller körperlichen Kraft erfolgreich das Hirn
ausschaltet und versucht, den gegnerischen
Torhüter mittels gezieltem Türklinken-Wurf
außer Gefecht zu setzen (und der Wurf
zumindest war ganz klar gezielt, konnte man sehr
gut sehen), der sollte sich doch mal im
Parallelforum melden (oder meinetwegen auch
hier), um sich richtig huldigen zu lassen. Auch
dafür, dass Aleks Spengler, der das Publikum
ein bisschen beruhigen wollte, sich so
Nettigkeiten wie „Arschloch, Wichser“ usw.
anhören durfte. Warum melden sich diese
„echten“ Fans nicht mal, um sich zu ihrem
beeindruckenden Engagement für den Verein
gratulieren zu lassen? Tut nur keiner. Warum,
ist klar: weil’s ordentlich teuer werden
könnte. Sind wahrscheinlich dieselben Leute,
die immer mal gerne rummeckern, warum der Verein
kein Geld für eine Überdachung der Nord- bzw.
Osttribüne hat. Demnächst wird’s wohl noch
ein bisschen weniger sein, denn eine Geldstrafe,
egal in welcher Höhe, kommt bestimmt, und bald
können wir uns mal auf ein Heimspiel in Krefeld
oder Ratingen einrichten, oder was sonst noch so
an Rasenplätzen hier in der Gegend ist, denn
die erste Platzsperre dürfte nicht mehr weit
sein. Danke schön, ihr Pappnasen, das habt ihr
gut gemacht. Mir tut’s nur Leid, dass ich für
solche Schwachmaten noch fast eine ganze
DINA-4-Seite verschwenden muss, aber langsam
hängt es mir echt zum Hals raus. Naja, wird den
„echten“ Fans, denn das sind diese Werfer
bestimmt alle, wohl auch ziemlich egal sein.
Achja,
Fußball wurde auch noch gespielt. Die 2.
Halbzeit war dann auch wirklich klasse, da
konnte man alles vergessen, den Regen, die
werfenden Pappnasen, die Security, das war
einfach nur noch ein Erlebnis, und endlich,
endlich mal wieder ein Festtag (Okay, das SW
Essen-Spiel soll auch ein solcher gewesen sein,
aber da war ich ja leider nicht da).
Zunächst
hätten die Essener Anfang der 2. Halbzeit den
Sack zumachen müssen, drei, vier
Hundertprozentige hatten sie, den
Hundertprozentigsten klärte ausgerechnet Michi
„Leichtgewicht“ Rösele, der seinen
durchtrainierten Körper grad noch rechtzeitig
zwischen Ball und Torlinie brachte. Was habe ich
früher mal geschrieben – der Rösele habe
Übergewicht? Im Leben nicht! Kampfgewicht hat
er, Kampfgewicht! Sensationell. Ebenso, was
Tobias Koch teilweise wegfischte, Klasse
Leistung. Mittendrin doch ziemlich plötzlich
der Ausgleich, als Tytarchuk rechts im Strafraum
einen langen Pass von Rösele aufnahm, aus
spitzem Winkel auf den Torwart zu lief und dann,
wir befürchteten schon, zu spät, doch noch der
Pass nach innen, wo Frank Mayer nur noch den
Schlappen hinhalten brauchte, um aus ca. 1 m
Entfernung einzunetzen. Ja, der Mayer!
Jetzt macht er sogar schon die 100%igen rein, so
langsam wird er mir unheimlich. Aber es sollte
ja noch besser kommen...
Nach
dem Ausgleich die beste Phase der Fortuna,
Angriff auf Angriff rollte auf das Essener Tor,
RWE viel zu pomadig und anscheinend wirklich der
Meinung, das wäre hier ein besseres
Trainingsspiel. Fortuna auch kämpferisch klar
überlegen, es machte Riesenspaß, der Truppe
zuzusehen.
Wie
man das aber so von Fortuna kennt, in dieser
spielerisch tollen Phase wurde wieder mal kein
Tor erzielt, das schoss dann der Gegner, nach
einer feinen Kombination über links brauchte
Sascha Wolf in der Mitte auch nur noch den
Schlappen hinhalten, 2:1 in der 75. Minute,
keine Chance für Koch. Da dachten eigentlich
alle, die Partie sei gelaufen.
Die
Essener zum Glück auch, und so konnte Frank
Mayer nur einige Minuten später nach
Linksflanke von Niestroj völlig frei im Essener
Strafraum auftauchen und zum erneuten (und auch
verdienten) Ausgleich einköpfen, endlich wieder
nach gewohnter Mayer-Manier: frei vor dem Tor,
den Ball per Flugkopfball optimal erwischt, aber
schön unter die Latte gesetzt, so dass wir im
ersten Moment alle dachten, der geht mal wieder
drüber. Bei jeder klaren Torchance dieses
Mannes werde ich innerlich 5 Jahre älter, aber
diesmal hat’s ja geklappt, ein wunderschönes
Tor.
Dann
wurde es dramatisch. Zunächst hinter mir, dort
saß ein kleines Mädchen, ca. 8 Jahre, und
wurde während des gesamten Spiels - vom Vater?
Onkel? Großen Bruder? keine Ahnung - über die
Feinheiten des Spiels aufgeklärt. Nachdem er
ihr erklärt hatte, wer da gegen wen spielt
(„Das ist Fortuna, und das sind die doofen
Essener“), wie sie die Mannschaften
unterscheiden könne („Essen spielt blau-gelb,
wie die Braunschweiger“ – die
Erklärung wird das Kind sicherlich verstanden
haben) und er ihr auch unseren besten Mann
gezeigt hatte („Der mit den hellen Haaren, das
ist der Mayer“ – Gegenfrage des Kindes ob
der doch sehr hellen Haare unseres
Goalgetters: „Hat der Mayer überhaupt Haare
auf dem Kopf?“), war sie zum Schluss der
Partie voll engagiert und als die Essener nach
dem 2:2 aufs Fortunen-Tor spielten, da jammerte
sie bitterlich: „Bitte kein Tor mehr
schießen, Essen!“ Ja, und auch Essener sind
tatsächlich nur Menschen, und wer hätte
angesichts dieses verzweifelten Stimmchens noch
ernsthaft daran gedacht, den entscheidenden
Treffer zu markieren? Ist doch immer schön,
wenn es auch im Fußballstadion noch
menschelt...
Denn
das Tor des Tages schoss auch wieder der Spieler
des Tages, eines mit Vorgeschichte. 90. Minute:
Mayer läuft rechts im Strafraum einem Pass
hinterher, den er nicht mehr erreicht. Als
Dankeschön wird er aber noch mit ziemlichem
Scheppern von Bonan an eine neben dem Tor
stehende Werbebande gekegelt. Als er dort
aufsteht, erntet er zunächst einige geworfene
Liebesbezeigungen der dort stehenden Essener
Fans (auch gesehen, Herr Schiedsrichter?) und
humpelt dann mit schmerzverzerrtem Gesicht aufs
Feld zurück, das rechte Knie ist angeschlagen.
Er schleicht bis zur Mittellinie, wir
diskutieren schon, ob er es noch in die
Verlängerung schafft oder ob sofort amputiert
werden muss, die Fortuna fängt den grad
laufenden Essener Angriff ab, langer Pass nach
vorne, und da ist er wieder, der Mayer, flink
wie Gott ihn schuf, keine Delle im Knie und
keine Bierdusche (auch in Essener Bechern, die
aus Spielfeld fliegen, dürfte ab und zu noch
Inhalt sein) stören ihn, er ist mit Ball
schneller als Gegenspieler Brinkmann ohne und
dann schlenzt er die Kugel links unten ins Eck
– 3:2, Sieg, unglaublich!
Unglaublich
auch, dass wir uns mit der letzten Aktion des
Spiels fast noch den Ausgleich gefangen hätten,
aber Koch pariert einen Volleyschuss von Koen
fantastisch, und die anschließende Ecke lässt
der Schiri gar nicht mehr ausführen –
Schluss, aus, Feierabend, Fortuna steht in der
3. Runde des Niederrhein-Pokals, um einen
denkwürdigen Nachmittag reicher, aber
wahrscheinlich um 10.000 € ärmer, nur, wen
interessiert das in diesem Moment?
Ein
völlig verdienter Sieg gegen eine Essener
Mannschaft, die in der 1. Halbzeit, ohne sich
groß anstrengen zu müssen, alles im Griff
hatte, dann aber noch mehr nachließ, vor allem
den Kampf nicht annahm, weil man meinte, hier im
Schongang durchmarschieren zu können. Was die
Leistung unserer Mannschaft besonders im 2.
Durchgang aber keinesfalls schmälern soll. Ein
tolles Spiel, dass auch dem Verein noch lange in
Erinnerung bleiben wird, besonders, wenn die
nächste Zahlungsaufforderung des Verbandes
eintrudelt.
Im
Parallelforum schrieb ein Essener Fan nüchtern
von einem verdienten Sieg unseres Teams, aber
für sie – die Essener Fans – würde ein
Spiel gegen Düsseldorf eben nicht mehr
„ziehen“, schon gar nicht, wenn es nur auf
Verbandsebene stattfindet. Liebe RWEler: was
zieht denn jetzt für euch: Leverkusen Amateure?
Dortmund Amateure? Bremen Amateure? Immer mal
den Duft der großen schönen Bundesligawelt
schnuppern, bei diesen Gegnern, oder was? Mein
Gott, seid ihr nach der wirklich guten letzten
Saison (Tabellendritter und
Niederrheinpokalsieger, somit Teilnehmer am
DFB-Pokal) abgehoben! Besonders schön, dass der
Schreiber in dem selben Beitrag das eigene Team
als „Söldner“ bezeichnete. Schon mal
überlegt – wenn die „wahren“ Fans so ein
Spiel schon nicht mehr wichtig nehmen,
vielleicht haben die Spieler dasselbe gedacht?
Wie kann man denn da als wichtige „Aber-wir-haben-auch-gegen-die
Profis-von-Leverkusen-im-Pokal-gespielt“-Fans
jetzt die Spieler beschimpfen, nur weil sie eure
Einstellung übernommen haben? Versteh ich
nicht. Aber ich bin ja auch kein RWE-Fan.
Ein
dickes Kompliment an die Mannschaft für dieses
tolle Spiel, viel Glück für das Spiel Sonntag
gegen Ratingen, das wird nicht leicht, mit
diesen knapp 100 Minuten von heute in den
Knochen, sowie die eindringliche Bitte, den
nächsten Pokalgegner, Olympia Bocholt, nicht zu
unterschätzen. Der letzte Ausflug nach Bocholt
im August sollte uns allen noch in Erinnerung
sein.
Ein
schöner Tag neigt sich dem Ende zu. Und den
Regen, den fand ich zum Schluss gar nicht mehr
so schlimm.
Traurig
fand ich heute Nachmittag nur zwei Dinge: die
fünf Minuten nach der 40. Spielminute. Und dass
ich Achim Weber immer noch nicht gesehen habe. Diese
Trauer hält sich allerdings in Grenzen.
Bis
neulich,
janus
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