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Und weiter geht`s
in der 3. Liga! Am 22.02.2009, Karnevalssonntag,
wurden die süddeutschen Wochen fortgesetzt.
Fortuna reiste nach Unterhaching, die dortige
Spielvereinigung zu diesem Zeitpunkt durchaus
als Verfolger im Nacken wahrnehmend. Leider
bedeutete Süddeutschland zu Beginn dieses Jahres
eigentlich nur, dass es andauernd schneite. Die
Tage vor diesem Spiel waren keine Ausnahme. Für
den Rasen in Unterhaching war dies kein Problem,
der verfügt über eine entsprechende Heizung. Die
Zuschauerränge und Anfahrtswege eher weniger.
Und so hub in der Woche vor dem Spiel das große
Schneeschippen an, denn Unterhaching wollte die
Partie unbedingt austragen. Selbst am Samstag
vor dem Spiel holte man sich willige Fans, um
die Ränge freizuschaufeln. Und es gelang, man
musste zwar einige Tribünenteile sperren, aber
ein ausverkauftes Haus hatte eh niemand
erwartet, zu Recht, es waren schließlich 3.000
Zuschauer, darunter knapp 500 Fortunen,
anwesend. Und während sich rund um den Rasen die
Schneewälle türmten, erstrahlte das Geläuf in
doch ziemlich beeindruckendem Grün. Es konnte
also tatsächlich los gehen.
Karnevals-Pleite
Es folgte eine
unnötige 1:2-Niederlage der Fortuna im
Generali-Sportpark. In der 2. Halbzeit hatte man
durchaus die Gelegenheit, zumindest einen Punkt
mitzunehmen. Verspielt wurde ein Erfolgserlebnis
mal wieder in der 1. Halbzeit, als man sich
binnen drei Minuten zwei Gegentreffer fing,
beide durch Hachings Torjäger Fink erzielt. Beim
ersten Treffer profitierte er noch von der
reichlich fragwürdigen Entscheidung des
Schiedsrichters, der nach einem Zusammenprall
zwischen Rathgeber und Torwart Melka zur
Überraschung vieler einfach mal auf Elfmeter
entschied, obwohl sich selbst die Hachinger
schon auf Abstoß eingestellt hatten. Fink
verwandelte souverän (27.) und war kurz darauf
erneut zur Stelle, um einen Pfostentreffer von
Rathgeber im Nachschuss einzunetzen. Hierbei
wirkte die gesamte Abwehr ein wenig
desorientiert, insbesondere Abwehrchef Langeneke,
ansonsten die Übersicht in Person, musste sich
in dieser Situation fragen lassen, ob er schon
auf dem Rasen festgefroren war. Er vertändelte
auf der rechten Abwehrseite leichtfertig den
Ball, den er wohl ins Toraus rollen lassen
wollte. Aus der anschließenden Flanke
resultierte der Pfostentreffer von Rathgeber,
den Abstauber machte Fink dann rein. Zwei
Gegentore binnen zwei Minuten, auch bei uns
nicht unbedingt alltäglich.
In der zweiten
Halbzeit machte Fortuna auf und drängte den
Gegner hinten rein. Belohnt wurde dies bereits
in der 54. Minute, als Marco Christ mit einem
Freistoß aus 16 Metern in den Winkel den
Anschlusstreffer markieren konnte. Fortuna
drückte weiter und hatte die große Möglichkeit
zum Ausgleich, als Kadah nach gut einer Stunde
am 5-m-Raum gut frei gespielt wurde und zum
Schuss kam, aber den Ball nicht voll traf.
Anschließend ging es munter hin und her, da auch
Haching gute Konterchancen hatte. Cebe und Kadah
hatten noch Möglichkeiten für Fortuna, während
bei Haching unter anderem Zillner einen
Alleingang auf Torwart Melka damit abschloss,
den Ball in den Münchner Winterhimmel zu
befördern, anstatt den mitgelaufenen Copado zu
bedienen. So blieb es am Ende bei einer
unnötigen Niederlage, auch die Rote Karte für
Hachings Suslak kurz vor Schluss änderte daran
nichts mehr.
Fortuna musste
Platz 3 wieder an Emden abgeben, das gegen Jena
gewann, und hatte nun auch noch Unterhaching im
Nacken, das mit einem Sieg in seinem
Nachholspiel sogar noch hätte vorbei ziehen
kann. Es war die fünfte Niederlage im fünften
Sonntagsspiel der Saison. Es gibt halt Serien,
die braucht kein Mensch, aber so etwas fällt ja
bald schon unter „running gag“.
Unterhaltsamer
Nachmittag
Am letzten Tag des
Februars 2009 spielte Fortuna gegen den SV
Sandhausen. Gegen die hatte man im Hinspiel 0:2
verloren, außerdem reiste Sandhausen mit dem
Skalp des Top-Favoriten Paderborn an, den man in
dieser Saison gleich zweimal rasiert hatte.
Nicht unbedingt von Nachteil war für uns
allerdings, dass die Sandhäuser neben ihrem Coup
in Paderborn zwei Wochen vor dem Spiel gegen uns
noch kein Pflichtspiel im neuen Jahr bestritten
hatte, alle weiteren Partien waren ausgefallen.
Dennoch natürlich ein schwieriger Gegner, dessen
Trainer im Interview vor dem Spiel auch noch
selbstbewusst verkündete, man sehe sich durchaus
noch im Rennen um Platz 4, was ja die direkte
Qualifikation für den DFB-Pokal bedeuten würde.
Nun, wie ein Tabellen-Vierter spielten sie nicht
gerade, denn da standen wir ja, und wir waren
besser. Es wurde ein knapper, aber hoch
verdienter 3:2-Sieg der Fortuna vor 9.200
Zuschauern gegen die nickligen Nachbarn von
Dietmar Hopp, die holzten, was das Zeug hielt,
nur um bei Körperkontakt selbst tot umzufallen.
Ein trauriger Auftritt der Kraichgauer, die in
ihren lichten Momenten durchaus einen
ansehnlichen Ball spielten. Aber was zum Teufel
trainieren die bloß so unter der Woche?
0:1 in der 12.
Minute durch Boskovic. Nach einem Freistoß legte
Langeneke unglücklich per Kopf vor, ein
Sandhäuser legte per Kopf zurück und Boskovic
grätschte die Kugel und Deniz Kadah aus ca. 30
cm Entfernung über die Torlinie. Überflüssig wie
ein Kropf, vielleicht sogar ein Foulspiel. Aber
der Schiri gab den Treffer, worüber wir im
Nachhinein nicht undankbar sein sollten, wie
noch zu zeigen sind wird.
Was das Ganze
richtig skurril machte: zum Zeitpunkt der
Führung, wie gesagt: 12. Minute, hatte Fortuna
durch zweimal Christ, Sieger und Hergesell schon
vier Chancen vergeben. Besonders das Ding von
Hergesell, als er aus ca. acht Metern links im
Strafraum die Kugel Richtung rechte Ecke
schlenzte, sahen viele schon drin, doch
Sandhausens Keeper Gurski, der einen guten Tag
erwischt hatte, war rechtzeitig unten und konnte
parieren. Dann kam der erste Angriff der
Sandhäuser aufs heimische Tor, und schon war der
Ball drin. Nicht dass wir so was nicht kennen
würden, aber es verblüfft doch immer wieder.
Noch merkwürdiger
war allerdings das, was die Gäste anschließend
auf den Heiligen Rasen zauberten. Mit dieser
Führung nämlich stellte man sich auf eine
78minütige Abwehrschlacht ein und begann mit
unfassbarem Zeitschinden, während man selbst die
Keule rausholte und alles umgrätschte, was ihnen
zu nahe kam. Den Höhepunkt des schlechten
Geschmacks stellte Roberto Pinto dar, der nach
einer knappen halben Stunde in Höhe der
Mittellinie den sterbenden Schwan darbrachte und
für eine minutenlange Unterbrechung sorgte. In
der Pause gab es die Möglichkeit, sich diese
Szene nochmals in der Fernsehaufzeichnung
anzusehen, und siehe da – da war nix! Kein Foul,
noch nicht einmal ein Pressschlag. Herr Pinto
hatte einfach den Ball verloren und dann
gesehen, dass er nicht mehr drankommen würde. Da
hatte er es sich halt ein wenig gemütlich
gemacht. Schon traurig, was über 130
Bundesliga-Spiele für Verwüstungen in puncto
„Spielkultur“ hinterlassen können…
Fortuna baute auch
weiterhin Druck nach vorne auf, spielte jetzt
schon Powerplay und kam zu zahlreichen Chancen.
Dennoch benötigte man die Hilfe des unfassbar
schlechten Schiri-Gespanns, um zum hoch
verdienten Ausgleich in der 39. Minute zu
kommen: Jovanovic stürmt alleine auf Torwart
Gurski zu und wird im Strafraum von Leandro von
hinten natürlich wieder weg gegrätscht. Das Foul
war wirklich für jeden sichtbar. Elfmeter für
Fortuna und als angenehmer Nebeneffekt Rot für
Leandro wegen Notbremse – klare Angelegenheit.
Bis auf eine Sache: beim Pass von Caillas stand
Jovanovic ebenso klar im Abseits, die Szene
hätte es somit gar nicht geben dürfen. Ein
Geschenk des Schiedsrichtergespanns, vielleicht
auch ein wenig Retourkutsche dafür, dass sie
beim Treffer von Boskovic einfach mal
internationale Härte unterstellt hatten. Egal
warum, Langeneke verwandelte souverän, und es
ging mit einem 1:1 in die Pause.
Es war wohl die
entscheidende Szene, die das Spiel kippte. Denn
nach dem Wechsel knipste man die Gäste ruckzuck
aus, Doppelschlag binnen drei Minuten, erst
Kadah in der 48. Minute, nach Ecke und
Kopfballverlängerung Sieger prallt ihm die Kugel
am 5-m-Raum gegen das Knie, er dreht sich
blitzschnell und zimmert den Ball unter die
Latte. Hierbei ereignet sich eine ungeheuerliche
Szene: die Spieler jubeln an der Seitenlinie, in
der Nähe der Trainerbank, da kommt Trainer
Norbert Meier dazu und kickt den Torschützen in
den Hintern! Gut, dass das der Schiri nicht
gesehen hat. Aber unser Coach hat Deniz Kadah
nicht mit Albert Streit verwechselt, es ist nur
ein Ausdruck der Freude, dass Kadah sich von
seiner vergebenen Großchance in Unterhaching gut
erholt hat. Der Rest der Mannschaft anscheinend
auch, denn in der 51. Minute setzt man noch
einen drauf: Lambertz krönt einen tollen
Spielzug, den er selbst mit einem Zuckerpass auf
Jovanovic eingeleitet hat. Der lässt seinen
Gegenspieler stehen und anschließend aus 16
Metern ein richtiges „Geschoss“ auf das
Sandhäuser Tor ab. Diesen Hammer kann Gurski
noch hervorragend parieren, aber Lambertz ist
mitgelaufen und versenkt den Nachschuss ins
leere Tor. In den folgenden 10 Minuten hätte man
die Gäste richtig abschießen können, deren
Trainer Dais sagte nach dem Spiel, da wäre ihm
„Angst und Bange“ um sein Team gewesen. Binnen
kurzer Zeit hätte man zwei, drei Treffer
nachlegen können. Natürlich versäumte man es,
den Sack zuzumachen, pennte mal kurz bei einem
Ballverlust im Mittelfeld, und Sandhausen machte
mit der zweiten Chance durch Pinto das 2:3
(66.). Der Ex-Bundesliga-Spieler wurde mit einem
langen Pass schön ins Szene gesetzt und konnte
Melka ganz routiniert tunneln. Somit zitterte
man wieder bis zum Schluss, zumal es der Schiri
versäumte, kurz vor Schluss das reguläre 4:2
durch Terodde anzuerkennen, dieser es
anschließend versäumte, das leere Tor zu
treffen, und der Schiri nochmals anschließend
nicht noch mindestens zwei Sandhäuser Holzhacker
vorzeitig zum Duschen schickte. Dies tat er dann
in der 90. Minute mit Kadah, der nach einem
„Schlappen draufhalten“ Gelb/Rot sah – eine
durchaus vertretbare Entscheidung, aber wenn es
dafür einen Platzverweis gibt, hätte Sandhausen
das Spiel auch nur mit 7 Mann beenden dürfen.
Für meinen Blutdruck bleibt zu hoffen, diesen
Schiri in dieser Saison nicht mehr bei Fortuna
sehen zu müssen. Der traute sich eindeutig
nicht, bei den Gästen mal richtig
durchzugreifen, ließ eine Menge Tritte in die
Knochen von hinten ungeahndet, zeigte aber unter
anderem einmal Gelb wegen Meckerns und einmal
wegen Ballwegschießens. Somit durchaus eine
Gesundheit gefährdende Leistung des
Unparteiischen.
Nach dem Spiel
ging es dann noch weiter. So kam vor der
Pressekonferenz der Manager der Fortuna, Wolf
Werner, auf seinen Gegenüber aus Sandhausen zu
und sagte zu diesem: „Ihr habt aber wirklich
jeden Konter mit Foul unterbunden, das war
schmutziger Fußball!“ Reaktion seines
Ansprechpartners: breites Grinsen sowie die
Antwort: „Ja, war doch gut, oder?“ Ich dachte,
ich hätte mich verhört, aber dem war leider
nicht so.
Da wollte dann
auch Fortuna-Trainer Norbert Meier nicht mehr
zurück stehen. In der Pressekonferenz sprach er
von einem „hoch verdienten Sieg“, was zweifellos
richtig war. Anschließend sagte er dann noch,
dass er und sein Trainerstab eher Sorge hatten,
dass sich das Team von den Schauspieleinlagen
der Gäste zu sehr provozieren lassen würde. Und
das, obwohl: „Wir hatten davor gewarnt, wir
wussten, was auf uns zukommen würde.“ Das war
dem gegnerischen Trainer dann aber auch keinen
Handschlag am Ende der Konferenz mehr wert.
Verständlich, aber wenn er sich danach das Spiel
noch einmal auf Video angeschaut hat, muss er
rein objektiv festgestellt haben, dass unser
Trainer nicht übertrieben und auch nichts durch
die rot-weiße Vereinsbrille gesehen hatte. Das
war zum Teil abenteuerlich erbärmlich, was seine
Schützlinge da auf dem Rasen ablieferten.
Eigentlich unverständlich, denn wie gesagt, ab
und zu zeigten sie, dass sie durchaus die
Sportart beherrschten, um derentwillen sie
eigentlich angereist waren. Wahrscheinlich kam
ihr Führungstor doch viel zu früh – für sie
selbst.
Fortuna mit diesem
Sieg wieder oben dran. Und dann man grad so
schön dabei war, machte man gleich mit dem Süden
weiter und absolvierte eine weitere Fahrt ins
Neuland.
Ausflug in die
Stadt der Wunder
Am 07.03.09
spielten wir beim SSV Jahn Regensburg. Zu diesem
Zeitpunkt war dies die Mannschaft mit den
wenigsten Pflichtspielen im Jahr 2009 im
deutschen Profi-Fußball. Ein ganzes Spiel hatten
die bis dato absolvieren können, der Rest war
ausgefallen. Außerdem eine in den letzten
Jahrzehnten eher unbekannte Gegend, wenn es um
Meisterschaftsspiele der Fortuna ging. Daher
dachte ich, es könnte sich lohnen, bereits einen
Tag vorher anzureisen, und die Domstadt einer
genaueren Besichtigung zu unterziehen. Es lohnte
sich sehr wohl, auch wenn es mit diversen
merkwürdigen Begebenheiten verbunden war.
Zunächst traten wir die Reise bereits am Freitag
Vormittag an und rauschten ohne Aufenthalt durch
bis zu einer Pause an der Raststätte Jura West
in Velburg. Klingt jetzt nicht besonders dolle,
hat aber schon eine 9er-Postleitzahl und ist
somit Bayern. Dort überraschten die Toiletten.
Nicht dass ich an deutschen
Raststätten-Toiletten im Laufe der Jahrzehnte
noch irgendetwas überraschend finden würde –
vielmehr war es die doch eher ungewöhnliche
Space-Trance-Musik, die dort aus den
Lautsprechern erschallte, die mich zu heftigem
Stirnrunzeln veranlasste. Man lief bei diesem
Gedudel nämlich akut Gefahr, am Urinal stehend
einzupennen. So etwas habe ich noch nicht
gehört, und ich warte nunmehr auf die ersten
Toiletten mit Walgesängen.
Übrigens, das mit
dem „ohne Aufenthalt“ bei der Anreise klingt
auch nicht besonders dolle, war es aber doch.
Davon können diejenigen berichten, die sich am
Samstag Vormittag auf den Weg nach Regensburg
machten. Eigentlich ist dieser Weg ja
berauschend einfach. Irgendwo in NRW auf die A 3
fahren und in Regensburg wieder runter. Dass
einige Fans ganz andere Dörfer in Bayern auch
aus der Nähe kennen lernten, lag an Würzburg.
Dort befinden sich derzeit zwei große
Baustellen, am Samstag war man großzügig und
packte noch eine Tagesbaustelle dazu. Das
Ergebnis waren bis zu 22 km Stau rund um
Würzburg am Samstag Mittag! Die meisten konnten
diesen, so er denn rechtzeitig gemeldet wurde,
eigentlich ganz gut umfahren, lernten dabei noch
die Schönheiten Bayerns auf dem Lande schätzen.
Diejenigen, die im Stau drin steckten, hatten
diese Chance leider nicht, es kamen etliche
Leute erst 30 Minuten nach Anpfiff ins Stadion.
Dagegen hatten wir am Freitag eine Traumanreise,
da war nämlich noch alles frei.
In Regensburg
angekommen, bereicherten wir den örtlichen
Verkehrsfluss rund um den Hauptbahnhof zunächst
mit drei sehenswerten U-Turns auf der
Hauptstraße, denn das Hotel lag zwar gut
sichtbar an einer Straßenecke, die Zufahrt zum
Parkplatz des Hotels hingegen gut versteckt in
einer Seitengasse im Wohngebiet. Aber auch dies
wurde gemeistert. Beim Einchecken registrierten
wir amüsiert, dass die Dame an der Rezeption
reichlich erstaunt über doch schon so einige
Gäste aus dem Düsseldorfer Umfeld war. Von einem
Fußballspiel am nächsten Tag wusste sie nichts.
Kurz darauf wunderten wir uns über gar nichts
mehr: Nach Besichtigung des Regensburger Doms
stießen wir in der ersten Brauerei am Platze auf
Bekannte, die vor uns dort eingetroffen waren.
Diese waren kurz zuvor bei der
Touristeninformation gewesen, um Stadtpläne
abzustauben. Als sie ein Schild sahen, wonach
dort auch Tickets für „Sportevents“ verkauft
wurden, fragten sie natürlich sofort nach Karten
für das Spiel gegen Fortuna, denn sie hatten
noch keine. Antwort der Dame hinterm Tresen:
„Was für ein Spiel?“ Diese Reaktionen mögen
verdeutlichen, dass in Regensburg kaum einer
merkt, wenn die heimische Mannschaft im
Premiumprodukt 3. Liga anzutreten pflegt. Wobei
ich fairerweise sagen muss: es ist natürlich
möglich, dass mich im Brauhaus oder im Hotel der
ein oder andere Einheimische auf das Spiel am
nächsten Tag angesprochen haben mag. Leider
verstand ich keinen von ihnen. Bei deren Dialekt
geht`s mir so wie den Japanern, die neu in
Düsseldorf sind: immer schön lächeln und „Ja ja“
sagen, wird hoffentlich die richtige Reaktion
sein. In dieser Brauerei, die an jenem Abend
ziemlich fest in Fortuna-Hand war, selbst das
Altbierlied wurde angestimmt und von den
Einheimischen wahrscheinlich auch nicht
verstanden, hing übrigens auch das einzige
Plakat in der gesamten Altstadt, welches auf das
Spiel am nächsten Tag hinwies. Dennoch ein
gelungener Abend in einer Stadt, deren Altstadt,
Dom, Schloss und Donaubrücken ich bedenkenlos
jedem empfehlen kann, der sich für solche
antiken Bauten interessiert, absolut sehenswert.
Da ist es dann auch ziemlich egal, ob man die
Einheimischen versteht oder nicht.
Bedenklich wird es
dann nur, wenn meine Freunde von der Deutschen
Bahn, mehrfacher Deutscher Meister im
Nichtverstehen von Kundenbedürfnissen, sich den
Gegebenheiten vor Ort nahtlos anpasst. Mir liegt
ein Foto vor, welches ich selbst „geschossen“
habe, vom Regensburger Hauptbahnhof, an dem wir
bei der Rückkehr zum Hotel noch schnell Getränke
einkauften. Ein normales, unschuldiges Bild von
einem Hinweisschild auf ein Gleis, zu welchem
die Treppe hinter dem Schild führt. Nix
Besonderes also. Bis auf die Aufschrift, die
besagt nämlich: „9 und 109“. Nun muss man
wissen, dass dieses vorbildliche deutsche
Service-Unternehmen an „guten Tagen“ weiterhin
bis zu 15.000 Minuten Verspätung pro Tag
produziert. Das sind zehneinhalb Tage Verspätung
– pro Tag. Die haben die Zeitreise erfunden. Und
am Regensburger Hauptbahnhof, wo Züge diesem
Schild zufolge nicht einfach auf Gleis 9,
sondern auf Gleis 9 und 109 zugleich einlaufen,
da wird diese Erfindung zum ersten Mal
öffentlich! Und da wundert es doch auch nicht,
dass Regensburg auf Engste verbunden ist mit dem
privaten und öffentlichen Wirken des Kardinals
Ratzinger, der mittlerweile als Papst Benedikt
XVI. im Vatikan ganz andere Wunder erklären muss
als das eines pünktlich ankommenden Zuges. Da
haben wir es doch! Diese Stadt ist eine Stadt
der Wunder, da kann man sich nicht wirklich Zeit
für so etwas Profanes wie ein Fußballspiel
nehmen. Und wenn doch, auch dafür hatte man
etwas parat, wie man noch sehen wird.
Am nächsten Tag
gab es eine erfreuliche, weil nur fünfminütige
Anreise vom Hotel zum Stadion. Jedoch musste man
sich für die Strecke des Stadtplans bedienen,
denn das Stadion ist zumindest von der
Innenstadt her nicht ausgeschildert. Mehr noch,
das Einzige, was man von der Hauptstraße aus
sehen konnte, war ein recht kleines Tor mit
einem Schild darüber, welches verkündete, dass
es sich um den Gästeeingang handeln würde, mehr
nicht. Selbst der Haupteingang ist in einer
Wohnstraße versteckt. Dort kurvten wir in der
Nachbarschaft ca. 15 Minuten rum, bis wir eine
Parklücke entdeckten. Dies war auch dringend
nötig, denn Parkplätze am Stadion gibt es nicht,
offiziell wird auf zwei in der Nähe gelegene
Parkhäuser verwiesen. Ein Spiel in einer Stadt,
in der sich kaum jemand dafür zu interessieren
scheint, in einem Stadion, welches ich bei aller
Vorliebe für alte Schätzchen trotzdem als
ziemliche Bruchbude bezeichnen muss, und an dem
man als Ortsunkundiger locker dreimal vorbei
fahren kann, ohne es zu bemerken, bei
arschkaltem Wetter, ein Grad plus mit
Schneeregen – das alles versprach einen
ungemütlichen Nachmittag. Und der wurde es dann
auch.
Eigentlich
verdient, letztlich aber doch mit Hängen und
Würgen, gewann Fortuna mit 2:1 beim
Abstiegskandidaten. Auf einem unglaublichen
Acker gab es das erwartete Kampfspiel, da
filigrane Technik hier kaum weiterhelfen konnte.
Marco Christ erkannte dies als Erster und ließ
direkt mal zwei gefährliche Fernschüsse los, von
denen der erste knapp am Tor vorbei ging, und
der zweite von Keeper Sattelmaier pariert werden
konnte. Danach gab Fortuna das Spiel aber
unerklärlicherweise aus der Hand und war eine
Viertelstunde in der Abwehr „vogelwild“.
Zunächst vergab Beigang frei vor Melka,
anschließend traf Romminger mit 16-m-Schuss nur
den Pfosten (Melka war noch dran), nach der
anschließenden Ecke und Kopfball auf den kurzen
Pfosten rettete Hergesell - in dieser Phase
hätte man sich über ein 1:0 für Regensburg nicht
beklagen dürfen. Stattdessen fiel in der 36.
Minute eher aus dem Nichts das 0:1, als Christ
eine zu schwache Abwehr nach Flanke aus gut 25 m
halbhoch rechts ins Eck setzte. Danach
schaukelte man das Spiel wieder halbwegs ruhig
in die Pause.
Den
Stadionsprecher focht das nicht an - er
verkündete zur Pause, es stünde
„0:0-Unentschieden“. Der war in der 36. Minute.
wohl mal kurz pinkeln…
Als Lambertz in
der 59. Minute mit einem haltbaren Schlenzer
nach schöner Kombination über Heidinger und
Terodde das 0:2 machte, schien die Sache
gelaufen, zumal Terodde anschließend noch
freistehend das 0:3 vergab. Statt dessen musste
man wieder das Zittern beginnen, aufgrund dieser
unglaublichen Lachnummer in der 63. Minute,
wahrscheinlich bald ausgiebig in irgendwelchen
Jahresrückblicken oder Kuriositätenshows zu
bewundern..
Da zeigte man uns
nämlich, dass man in dieser Stadt auch aus den
alltäglichen Dingen des Lebens gar Wundersames
zu schöpfen vermag: nämlich wie man ohne eigene
Torchance in der 2. Halbzeit ein Tor erzielen
kann, wenn auch unter der gütigen Mithilfe
unseres Keepers. Michael Melka hatte eine Flanke
sicher abgefangen und eilte mit dem Ball in der
Hand nach vorne zur Strafraumgrenze, um mit
einem seiner bekannt weiten Abschläge Olivier
Caillas ins Szene zu setzen, der in der
gegnerischen Hälfte so ziemlich alleine stand.
Und da Melkas Blick schon in die Ferne auf
Caillas gerichtet war, übersah er das bzw. den
Naheliegenden: Beim Abschlag ballerte Melka den
einen halben Meter vor ihm postierten
Regensburger Dennis Grassow den Ball
versehentlich an den verlängerten Rücken. Und in
jedem anderen Stadion hätte es vielleicht ein
wenig Verwirrung im Strafraum gegeben, mehr
nicht. Aber hier, in der Stadt mit dem großen
klerikalen Hintergrund und den fast schon
metaphysischen Erfindungen der Deutschen Bahn –
hier flog das Leder schnurstracks ins Netz, und
zwar ohne zuvor nochmals den Boden zu berühren.
Bedarf es eines weiteren Beweises, dass es sich
bei Regensburg um die Stadt der Wunder handeln
muss? Ich glaube, nein. Ich konnte es kaum
fassen, hatte die Augen schon auf Höhe der
Mittellinie gerichtet, um die Flugbahn des
Balles zu verfolgen, der dann nicht kam, blickte
aber rechtzeitig zurück, um zu sehen, wie sich
die Bogenlampe schön links ins Eck senkte. Als
einer der Wenigen, die in ihrer Karriere mal so
ein Ding live im Stadion sehen, kann ich sagen,
es sieht wirklich beeindruckend aus. Aber muss
es denn ausgerechnet bei der eigenen Mannschaft
passieren?
Sofort war die
ganze Souveränität der Fortuna wie weggeblasen,
Regensburg hatte Oberwasser. Aber sie rannten
zwar an, hatten allerdings außer Kick & Rush
nichts zu bieten und erspielten trotz mehrerer
Ecken und Freistöße keine nennenswerten
Torchancen mehr. Somit ein letztlich verdienter
Sieg der Fortuna, den man fast (wieder einmal)
selbst noch kaputt gemacht hätte.
Dazu passte auch
Gelb/Rot für Marcel Gaus in der vorletzten
Aktion des Spiels (die letzte war der Freistoß
nach Gaus`Foul). Nicht nur, dass der Trainer die
Spieler von der Zwoten mitnehmen muss, weil ihm
die von der Ersten ausgehen (in Regensburg
fehlten mit Lawaree, Jovanovic und Kadah die
drei „ersten“ Stürmer im Kader), nein, den
konnte er für das nächste Spiel auch direkt
abschreiben.
Amüsant waren
natürlich die Äußerungen nach dem Spiel. Torwart
Melka nahm es souverän und mit Humor, was sollte
er auch sonst machen? Torschütze Dennis Grassow
wurde befragt, was er zu seinem Treffer sagen
könnte und antwortete erfrischend ehrlich: „Ich
hab einen Riesenabdruck am Rücken, mehr nicht.“
Und Fortuna-Trainer Meier war sich mit seinem
Regensburger Kollegen Markus Weinzierl einig.
„Wir könnten jetzt rausgehen und versuchen, das
nachzustellen. Es würde in 1000 Versuchen nicht
einmal klappen.“ Zum Thema Gelb/Rot für Gaus
äußerte sich der Übungsleiter ebenfalls locker:
„Das sind Erfahrungswerte, die man so braucht.
Der junge Mann will halt Bäume versetzen und hat
selbst mich schon im Training umgenagelt.“
Alles in allem
somit eine recht erfreuliche Tour nach
Regensburg. Und gerne werde ich am Ende der
Saison nochmals eine Wallfahrt nach Regensburg
veranstalten und im Dom ein Kerzlein entzünden:
wenn nämlich dieser unglaubliche Treffer in der
Endabrechnung keine Rolle spielen sollte. Dann
darf er auch gerne „Tor des Jahres“ werden.
Sächsischer
Beton
Zum Abschluss
dieser Berichterstattung wollen wir es kurz
machen, denn das Spiel war dementsprechend. Am
14.03.09 scheiterte Fortuna am neuen
Exportschlager aus Sachsen, selbstangerührtem
Beton. Erzgebirge Aue nämlich holte mit einem
0:0 das vierte Auswärtsremis hintereinander –
und davon war es das dritte 0:0 in Folge. Jeder
kann sich also wohl vorstellen, wie die auswärts
aufzulaufen pflegen. Sollten sie in den anderen
Auswärtsspielen zuvor noch munter mitgespielt
haben (keine Ahnung, ich hab sie nicht gesehen),
so war dieses Thema bereits nach 20 Minuten
erledigt: da nämlich flog mit Arne Feick einer
der beiden Auer Offensiven wegen Tätlichkeit vom
Platz, er hatte nach Foul von Cebe gegen diesen
nachgetreten. Der Schiri holte kurz eine
Erkundigung bei seinem Assistenten ein und
zückte anschließend Rot. Daraufhin wechselte Aue
spontan die Sportart von Fuß- auf Handball und
versammelte sich zu zehnt am eigenen Strafraum,
nur Stürmer Agyemang, ziemlich nicklig, aber
auch recht agil und daher immer im Auge zu
behalten, versuchte ab und zu vorne sein Glück.
Kein Zufall, dass er es war, der die einzige
echte Auer Torchance des Spiels hatte, die er in
der 62. Minute aber doch ziemlich kläglich
vergab. Nur, Fortuna hatte trotz
siebzigminütiger Überzahl auch nicht mehr zu
bieten, ihnen fiel einfach nichts ein, um die
doppelte Viererkette der Gäste am und im
Strafraum zu knacken. Zwischenzeitlich hatte ich
Tränen der Rührung in den Augen, weil das
Gekicke der Gäste so schön an Ristic`sche Zeiten
bei uns erinnerte, damals auch gerne mit elf
Mann auf dem Feld. Dass es bei Fortuna an diesem
Tage nichts wurde, lag zum Gutteil an einer
weltmeisterlichen Anzahl von Fehlpässen, so
viele habe ich in dieser Saison überhaupt noch
nicht gesehen. Keine Ahnung, was die unter der
Woche vor dem Spiel trainiert hatten, Passspiel
kann es definitiv nicht gewesen sein. Selbst auf
dem Stolperacker von Regensburg in der Woche
zuvor hatte man besser kombiniert, das machte
schon stutzig.
An richtig guten
Chancen für Fortuna sind mir nur zwei in
Erinnerung, beide in der zweiten Halbzeit. Zum
einen ein toller Kopfball von Stephan Sieger,
aus ca. 8 Meter, als Aufsetzer genau in die
rechte Ecke platziert, für Aue-Keeper Männel
auch noch verdeckt, was diesen allerdings nicht
daran hinderte, den Ball mit Wahnsinns-Reflex
noch von der Linie zu kratzen. Der weiß bestimmt
heute auch nicht mehr, wie er den gehalten hat.
Und da der Torwart sowieso bester Auer auf dem
Feld war, half ihm in einer Situation dann noch
das Glück des Tüchtigen: bei seinem einzigen
schweren Patzer tauchte er nämlich unter einer
Ecke durch und verfehlte den Ball völlig. Die
Kugel fiel daraufhin dem eingewechselten Cakir
auf den Kopf, der darüber zu überrascht war, um
den Ball noch drücken zu können. Immerhin
brachte er ihn noch Richtung Tor, wo sich die
Flugbahn dann aber um ein paar Zentimeter zu
hoch für Jovanovic erwies. Daher konnte der den
Ball auch nicht mehr drücken und nickte ihn aus
zwei Metern über das Tor. Sah blöd aus, war aber
wirklich nicht besser zu machen. Und das war`s.
Alle anderen Angriffe, Freistöße, Flanken,
Ecken, verpufften wirkungslos, und immer war ein
Auer Abwehrbein oder –kopf zur Stelle. Auch nach
vier Minuten Nachspielzeit war nichts Zählbares
zu verbuchen, und Trainer Meier sagte nach dem
Spiel resigniert: „Ich glaube, wir hätten noch
10 Stunden weiter spielen können, und wir hätten
trotzdem kein Tor gemacht.“ Gibt halt solche
Tage.
Eine große Chance
wurde verpasst, denn da einen Tag später
Paderborn und Emden gegeneinander spielten,
wobei Paderborn 2:0 gewann, hätte man sich mit
einem Sieg vor Emden auf Platz 3 etablieren
können, selbst wenn die ihr Nachholspiel
gewinnen würden. Immerhin, auch dann stünde
Emden auch jetzt nur einen Punkt vor Fortuna,
man hat also mit dem guten Start ins neue Jahr
(vier Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage)
tatsächlich etwas Boden auf Emden und auch
Paderborn gut gemacht. Auf Union Berlin nicht,
die sind wohl weg. Aber es ist auch noch nicht
aller Tage Abend.
Allerdings kommt
es jetzt langsam dicke, am 21.03.09 muss man
nach Erfurt, und am 28.03.09 kommt Kickers Emden
zum Spitzenspiel in die LTU-Arena. Auf dem Rasen
haben wir noch kein Heimspiel gegen die
Ostfriesen gewonnen (1:2, 1:1, 0:2), nur die
erste Niederlage wurde damals in einen 2:0-Sieg
umgewandelt aufgrund eines Dopingvergehens bei
Emden. Wird also Zeit, endlich mal drei Punkte
nach 90 Minuten gegen die einzufahren. Eine der
wenigen Teams der Liga, gegen die unsere
Auswärtsbilanz besser ist als die Heimbilanz.
Zwei Dinge bleiben
noch nachzutragen: unter den 12.000 Zuschauern
gegen Aue waren auch erfreulich viele Gästefans,
zumal einige bei Fortuna ja mit einigen bei Aue
freundschaftlich verbunden sind. Und so zeigten
beide Fan-Lager zum „Action Day“ des
antirassistischen Netzwerks „Alerta“ in ihren
Blöcken denn auch gemeinsame Transparente, wobei
auf dem Auer Transparent „Mein Freund ist
rot-weiß, nicht braun“ zu lesen stand, während
beim Fortuna-Transpi das „rot-weiß“ durch
„lila-weiß“ ersetzt wurde. Und bei uns ist
wirklich niemand der Meinung, mit „lila-weiß“
könnte die Truppe von „Pelé“ Wollitz aus
Osnabrück gemeint sein. Außerdem hatten die Auer
noch ein Transparent dabei, um die kürzlich
gegründete Düsseldorfer Fan-Initiative für
Stehplätze in der LTU-Arena zu unterstützen:
„Ein Stadion ohne Stehplatz ist wie Düsseldorf
ohne Altbier.“ Insgesamt sehr gelungene
Aktionen, die zeigen, dass es manchmal auch
miteinander ganz gut geht. Dafür Respekt!
Die zweite Sache
betrifft Fortuna II. Die waren in der neuen
NRW-Liga (ehemalige Oberliga) eigentlich nur zum
Klassenerhalt angetreten, aber wenn sonst keiner
will…am Sonntag, 15.03.09, gewann die Mannschaft
von Trainer Goran Vucic mit 3:0 beim
Ex-Zweitligisten SF Siegen. Es war das 18. Spiel
in Folge, das die Bubitruppe ungeschlagen blieb,
und somit ist man derzeit Tabellenführer der
Liga mit 50 Punkten (die beiden Erstplatzierten
steigen auf). Wenn das so weiter geht, spielen
die in der nächsten Saison gegen RW Essen. Gegen
RW Essen I natürlich. Das wäre doch mal ganz
lustig, nach allem, was in den letzten 10 Jahren
schon mit seiner zweiten Garnitur gegen unsere
Erste antreten durfte.
Aber auch zu
diesem Thema wird noch viel Wasser den Rhein
runterfließen. Und ich hoffe, dass der Fluss bei
meiner nächsten Zusammenfassung nicht schon die
ersten Aufstiegsträume mitgenommen hat. Sowohl
von Erster als auch Zweiter Mannschaft.
Jetzt wird`s
Ernst, vermutet: janus |